Berlin in gruselig

Manchmal kriegt man eine leise Ahnung warum deutscher "Gangsta" Rap meist aus Berlin kommt. Beispielsweise wenn man so liest, was Kids in der Hauptstadt so unter Halloween verstehen...:
Lichtenberg: Vier Kinder (rund 13) fordern Herausgabe von Süßigkeiten von 12-Jährigem
Weißensee: Mädchen (12 und 13 Jahre) bedrohen 9-Jährige mit Messer
Tegel: Süßigkeitenraub nach Schuss mit Soft-Air-Waffe (15-jähriger Täter)
Wedding: Maskierte Halloween-Geister bedrohen 75-Jährige, versuchen Handtaschenraub
Heiligensee: Fünf Jungs (11-12 Jahre) besprühen Einfamilienhaus mit Hakenkreuz, weil es nichts Süßes gab
Hellersdorf: Sprengung eines Türkranzes
Hm, irgendwie haben die Kids da was falsch verstanden mit dem Süßigkeitenerbeuten... Ich freue mich jedenfalls schon auf Nikolaus und das Berliner Verständnis von der Bestrafung "ungezogener" Kinder :-)
PS: In München sieht der Polizeibericht übrigens so aus:
1886. „Halloween“ in München
Heute Nacht wird auch in München „Halloween“ gefeiert. Insbesondere Jugendliche nehmen dieses Fest zum Anlass, um sich zum Teil verkleidet auf Straßen und Plätzen zu treffen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben aber auch gezeigt, dass einige der Jugendlichen gerade die Möglichkeit der Kostümierung ausnutzen, um mit der damit entstandenen Anonymität Straftaten zu begehen. Hierbei ging es in den vergangenen Jahren hauptsächlich um Sachbeschädigungen und Ruhestörungen.Die Münchner Polizei wird auch in diesem Jahr wieder ein besonderes Augenmerk auf die Jugendlichen und Heranwachsenden haben. Sollten Straftaten festgestellt werden, müssen die Verursacher mit einer Strafanzeige rechnen. Ebenso müssen sie für zivilrechtliche Schadensersatzforderungen, die oftmals eine enorme Summe erreichen können, gerade stehen.
Passiert ist offensichtlich nichts im bayerischen Disneyland.

1 Comments:
Tja, die BerlinerInnen wissen:
You can get it if you really want.
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